Wien – wo Geschichte glänzt und der Kaffee nie kalt wird
In Wien stolpert man nicht einfach über Sehenswürdigkeiten – man spaziert königlich an ihnen vorbei. Hier ein Habsburger, dort ein Jugendstiljuwel – und irgendwo spielt sicher gerade ein Mozart-Verschnitt auf der Geige.
Beginnen wir standesgemäß: Schloss Schönbrunn – quasi das „Airbnb“ der Kaiserin Sisi, aber mit 1.441 Zimmern. Wer durch den Schlosspark flaniert, fühlt sich schnell selbst ein bisschen kaiserlich – spätestens beim Blick von der Gloriette.
Ein Stück weiter: die Hofburg, Wiens Antwort auf „Game of Thrones“, nur mit echter Geschichte. Noch nicht genug Prunk? Ab zur Albertina – dort hängen Monet und Picasso so lässig an der Wand, als wären sie Nachbarn im Wiener Gemeindebau.
Und natürlich der Stephansdom – gotisch, groß und ein bisschen der Fels in der Innenstadt-Brandung. Wer die 343 Stufen zur Türmerstube erklimmt, bekommt Wien einmal in 360° – ohne Filter.
Nicht zu vergessen: das Hundertwasserhaus – ein Farbrausch auf vier Stockwerken. Schief, schrill, schräg – und trotzdem ein echtes Highlight.
Kurz gesagt: Wien ist ein Museum ohne Eintritt, ein Opernsaal ohne Vorhang – und eine Stadt, die ihre Schätze am liebsten einfach auf der Straße zeigt.
Wien erradeln – auf zwei Rädern durch die Kaiserstadt
Wer Wien wirklich erleben will, sollte es mit dem Rad tun. Denn hier trifft imperiale Pracht auf entspannte Pedaltritte! Ob entlang der Donau, durch den Prater oder vorbei an Kaffeehäusern und Prachtbauten – Radfahren in Wien ist nicht nur Fortbewegung, sondern Genuss auf zwei Rädern.
Die Donauinsel lockt mit flachen Wegen, einer frischen Brise und viel Platz für spontane Pausen mit Blick aufs Wasser. Im Prater kurbelt man unter uralten Bäumen, und wer es kulturell mag, radelt stilecht am Ring entlang – vorbei an Oper, Burgtheater und Rathaus, als hätte man eine Zeitmaschine unter dem Sattel.
Wem der Sinn nach Natur steht: Auch der Lainzer Tiergarten und die Wege rund um den Wienerwald bieten herrliche Abwechslung – mit ein bisschen Steigung für die Waden und großem Panorama fürs Herz.
Kurz: In Wien dreht sich nicht nur das Riesenrad, sondern auch alles ums Rad. Also: Helm auf, Luft prüfen und losstrampeln – denn in Wien ist das Ziel oft schon der Weg!
